Zahnarzt - Praxis

Dres. med. dent.
Christiane und
Hans-Joachim Schneider
Boxdorfer Hauptstr.1
90427 Nürnberg-Boxdorf

Tel. 0911/302255
Fax. 0911/3067273

E-Mail an die Praxis

www.zahnarzt-schneider-boxdorf.de

 

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Parodontologie / Zahnbetterkrankungen

Parodontose erkennen und gesund bleiben
Ziel unserer Praxis ist es, Ihre Zähne so lange wie möglich zu erhalten. Gesunde Zähne
ermöglichen eine hohe Lebensqualität. Eine wichtige Aufgabe des Zahnarztes ist es, Parodontose frühzeitig zu erkennen. Durch Prävention, Behandlung und Nachsorge von Zahnhalteapparaterkrankungen ist die Chance höher, die Zähne länger gesund zu erhalten.
Der Zahnhalteapparat besteht u.a. aus den Haltefasern (welche den Zahn im Knochenfach verankern) und dem Knochenfach. Häufigste Form einer Zahnhalteapparaterkrankung ist die Parodontitis. Hierbei vertiefen sich die Zahnfleischtaschen, das knöcherne Zahnfach bildet sich zurück, und die Zahnwurzel verliert ihren Halt.

Begünstigende Faktoren für die Entstehung und das Voranschreiten einer Parodontitis sind das Vorhandensein von Plaque (Zahnbelag bedingt durch unzureichende Mundhygiene), genetische Faktoren, Rauchen oder der Diabetes mellitus (sog. "Zuckerkrankheit"). Wenn das Zahnfleisch blutet oder gerötet ist, wenn sich Zähne lockern oder Zahnhälse sehr empfindlich sind, sollten Sie sich in zahnärztliche Behandlung begeben.
Ist die Entzündungsbereitschaft des Zahnhalteapparates des Patienten hoch, ist anzunehmen, dass auch allgemein die Entzündungsbereitschaft des Körpers erhöht ist. Man nimmt an, dass durch Keimverschleppung Allgemeinerkrankungen hervorgerufen werden können.

Parodontitis-Keimtest
Ein wichtiges Hilfsmittel im Rahmen der Diagnostik und Behandlung von Parodontalerkrankungen ist der Parodontitis-Keimtest.
Der Zahnarzt entnimmt schmerzlos mit einem Papierstreifen eine Probe aus der Zahnfleischtasche, die in einem Labor untersucht wird. Die Keimbesiedlung der Zahntasche sowie das individuelle Risiko, eine Zahnfleischerkrankung zu entwickeln, können mit Hilfe moderner molekulargenetischer Methoden bestimmt werden.

Behandlung von Parodontose / Zahnbetterkrankungen
Ein wichtiger Teil der Therapie ist die Beratung und die Anpassung der Mundhygienemittel
sowie einer perfekten Entfernung aller harten und weichen Zahnbeläge ober- und
unterhalb des Zahnfleisches. Im Allgemeinen werden Beläge ohne chirurgischen Eingriff
entfernt. Bei sehr tiefen Taschen kann jedoch ein chirurgischer Eingriff notwendig werden.
Um Zahnbeläge unter Sicht zu entfernen, wird das Zahnfleisch (unter Lokalanästhesie)
schonend vom Knochen gelöst und abschließend speicheldicht vernäht. Hierbei kann auch
der Verlust an Knochen durch künstlichen Ersatzknochen ausgeglichen werden.
Ziel jeder Parodontitis-Therapie ist die Infektions-Kontrolle. Dabei wird versucht, die
Zahnfleischtaschen stabil zu halten und die Bakterienflora positiv zu beeinflussen. Dabei
kann der krankhafte Prozess teilweise sogar rückgängig gemacht, oft kommt es hierbei zur
Neubildung eigenen gesunden Knochens in dem zuvor entzündeten Knochendefekt.

Wie bei Karies ist die wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen eine Entzündung des
Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates eine gründliche Mundhygiene. Dazu gehören
auch regelmäßige Termine zur Professionellen Zahnreinigung in unserer Praxis.

Hochwertige Endodontie (Behandlung erkrankter Zahnwurzeln)
Unter „Endodontie“ versteht man die gezielte Behandlung eines Wurzelkanals. Das ist
dann notwendig, wenn zum Beispiel bei einer tiefen Karies Bakterien in das Zahnmark
eingedrungen sind, und eine irreversible Schädigung des Zahnnervs erfolgt ist.
Eine Wurzelbehandlung wird unter lokaler Betäubung nahezu schmerzfrei in drei Schritten
durchgeführt:
• Mit Hilfe einer Röntgenaufnahme wird nach Diagnosestellung die Länge der
  Wurzelkanäle bestimmt.
• Durch eine elektronische Widerstandsmessung im Zahnkanal kann auch auf diese
  Röntgenaufnahme verzichtet werden.
• Mit modernsten flexiblen Instrumenten werden die oft gekrümmten und engen
  Wurzelkanäle erweitert und von Bakterien gereinigt (Ultraschall-Desinfektion).

Diese moderne Technik ersetzt in unserer Praxis seit zehn Jahren das unzureichende und mühevolle Bearbeiten mit Handinstrumenten. Dadurch erreichen wir eine Erfolgsquote von über 95 Prozent. Schon vorhandene mangelhafte Wurzelfüllungen können mit speziellen mechanischen Instrumenten entfernt und verbessert werden. Die gereinigten Wurzelkanäle werden abschließend dicht verschlossen, um das weitere Eindringen von Bakterien zu vermeiden.
Nach der Wurzelbehandlung ist eine Restaurierung des Zahnes – Füllung oder Krone -
notwendig.